Wir haben dem blinden Menschen Fragen gestellt. Zum Beispiel: Haben Sie einen Blindenhund? Wie sind Sie blind geworden oder können Sie besser riechen als wir?

Der blinde Mensch hatte auch eine Betreuung dabei, die ihn mit dem Auto hergefahren hatte. Seit 15 Jahren ist er blind, weil er an einer Netzhautkrankheit erkrankt ist. Er läuft mit einem Blindenstock. Einen Blindenhund hat er nicht. Wir durften auch mit einem Blindenstock im Klassenzimmer herumlaufen. Er hatte 3 Stöcke dabei.

Weil nicht alle 28 Schüler mit 3 Stöcken laufen können, hatte er auch eine Blindenschreibmaschine und darauf hatte er den Namen der Kinder geschrieben. Dann mussten wir mit dem Blinden-ABC nachschauen, ob er die Namen richtig geschrieben hatte. Denn manche Namen hatte er absichtlich falsch geschrieben.

Der blinde Mann war sehr nett. Er hatte ein dickes Buch dabei. Ungefähr 6 cm dick. Es gibt für Wörter in der Blindenschrift eine Abkürzung. Für Freund zum Beispiel FD. Wenn man in dieser Abkürzung die Bibel schreiben würde, dann wären das 40 solcher Bücher und wenn man das mit den ganzen Wörtern schreibt, dann würden das 80 Bücher sein. Das war das erste Mal, dass ich mit einem Blinden gesprochen habe. Ich selbst habe eine Frage gestellt.

Dann hatte er noch eine Brille dabei mit 10 Prozent Sicht.

Sogar Kartenspiele gibt es dafür.

Helmut kommt vom bayerischen Blinden- und Seebehindertenbund e.V. Mir hat alles sehr gut gefallen.

von Christian R., 3 d

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